Leistenbruch

Abb.: Thieme Com­pli­ance GmbH

Erschienen bei Thieme Com­pli­ance GmbH, Am Weich­sel­gar­ten 30a, 91058 Erlan­gen, www.thieme-compliance.de

Was versteht man unter einem Leistenbruch bzw. einer Leistenhernie?

Der Leis­ten­bruch bzw. die Leis­ten­hernie, ist ein Eingewei­de­bruch, der im Bere­ich des Leis­tenkanals auftritt. Hier­bei dringt Bauch­fell, häu­fig mit Darmin­halt durch eine Schwach­stelle der Bauch­wand, die soge­nan­nte Bruch­p­forte und bildet dabei eine Ausstülpung, den soge­nan­nten Bruchsack.

Wodurch entsteht ein Leistenbruch?

Der Leis­tenkanal ist von Geburt an mit ein­er kräfti­gen Wand aus Muskeln und Sehnen ver­stärkt und bildet die untere Begren­zung des Bauchraumes. Damit ist der Leis­tenkanal in der Lage, großen Druck­spitzen standzuhal­ten, wie sie beispiel­sweise beim Hus­ten, Niesen oder Anheben schw­er­er Gegen­stände auftreten. Auch starke kör­per­liche Anstren­gung oder eine Schwanger­schaft führen zu ein­er enor­men Druck­er­höhung im Bauchraum.

Beste­ht die Druck­er­höhung dauer­haft oder führt eine Bindegeweb­ss­chwäche zu ein­er Insta­bil­ität der Leis­ten­re­gion, so kön­nen Lück­en, soge­nan­nte Bruch­p­forten, in der Wand des Leis­tenkanals entste­hen, durch die der Bruch­sack hin­durchtreten kann. In diesen Fällen spricht man von einem erwor­be­nen Leistenbruch.

Der Bruch­sack selb­st beste­ht häu­fig aus ein­er äußeren Hülle, dem Bauch­fell oder Peri­toneum und enthält zumeist Fettgewebe oder Anteile vom Bauch­netz bis hin zu einzel­nen Darmschlingen.

Im Gegen­satz zum erwor­be­nen Leis­ten­bruch fällt der ange­borene Leis­ten­bruch bere­its im Säuglingsalter auf, s. unten.

90 % aller Patien­ten mit Leis­ten­hernien sind Män­ner. Das liegt daran, dass der Hoden im Laufe der Embry­ona­len­twick­lung durch den Bauchraum in den Leis­tenkanal wan­dert und schließlich seinen endgülti­gen Platz in den Hoden­hüllen ein­nimmt. Dieser trichter­för­mige Verbindungs­gang zwis­chen Bauchraum und Hoden ver­schließt sich nor­maler­weise bis zur Geburt.

Bleibt diese kanalar­tige Ausstülpung hinge­gen beste­hen, kön­nen Darm­schlin­gen ent­lang dieses Kanals aus dem Bauchraum in den Leis­tenkanal rutschen — man spricht von einem ange­bore­nen bzw. kindlichen Leis­ten­bruch.

Aber selb­st bei kor­rekt verklebtem Verbindungs­gang existiert im Erwach­se­nenal­ter beim Mann eine natür­liche und vorge­fer­tigte Schwach­stelle in der Wand des Leis­tenkanals – und zwar an der Stelle, an der die fin­gerdick­en Samen­strangge­bilde die Muskel­wand des Leis­tenkanals durch­bohren und in den Hoden ziehen.

Wenn der Bruch­sack in dieser Region, also am inneren Leis­ten­ring, die Bauch­wand durch­bohrt, sprechen Ärzte von einem indi­rek­ten Leis­ten­bruch.

Ein direk­ter Leis­ten­bruch entste­ht im Bere­ich des äußeren Leis­ten­rings zumeist auf­grund ein­er Bindegeweb­ss­chwäche oder aber beim älteren Men­schen.

Eine Son­der­form der Leis­ten­hernie stellt die soge­nan­nte Skro­tal­h­ernie dar. Hier­bei han­delt es sich um einen großen Leis­ten­bruch, der in aller Regel seit vie­len Jahren beste­ht und im Laufe der Zeit so groß gewor­den ist, dass der Bruch­sack, der oft­mals Darm­schlin­gen enthält, bis in den Hoden hinunterreicht.

Die meis­ten Patien­ten mit einem Leis­ten­bruch haben nur ger­ing aus­geprägte Symp­tome. Viele Patien­ten bemerken eine zumeist schmer­zlose Vor­wöl­bung in der Leis­ten­re­gion, die bei kör­per­lich­er Belas­tung zunimmt.

In Entspan­nung läßt sich die Vor­wöl­bung oft­mals wieder nach innen zurück­drück­en und im Liegen ist sie häu­fig von selb­st wieder ver­schwun­den. Viele Patien­ten kla­gen über ein Ziehen oder auch unspez­i­fis­ches Druck­ge­fühl in der Leis­ten­re­gion, vor allem bei kör­per­lich­er Aktiv­ität.

Bei Säuglin­gen und Kindern fällt Eltern häu­fig beim Windeln wech­seln eine Vor­wöl­bung in der Leis­ten­re­gion auf, ins­beson­dere dann, wenn Kinder gle­ichzeit­ig schreien, da dadurch der Druck im Bauchraum erhöht wird.

Bei Jun­gen kann dabei gle­ichzeit­ig der Hoden anschwellen, bei Mäd­chen die äußeren Scham­lip­pen.

In jedem Fall soll­ten Sie einen Arzt auf­suchen, sobald Sie bei Ihrem Kind eine Vor­wöl­bung in der Leis­ten­re­gion feststellen.

Eine Leis­ten­hernie, die wenig oder gar keine Beschw­er­den verur­sacht, ist grund­sät­zlich keine schw­er­wiegende Erkrankung – und stellt damit, keine absolute oder leben­snotwendig wichtige Oper­a­tionsindika­tion dar.

Den­noch muss man als Betrof­fen­er wis­sen, dass sich ein ein­mal diag­nos­tiziert­er Leis­ten­bruch nicht wieder spon­tan zurück­bilden kann. Ganz im Gegen­teil — im Laufe der Jahre wird sich ein beste­hen­der Leis­ten­bruch häu­fig weit­er ver­größern. Sobald sich auch Darm­schlin­gen im Bruch­sack befind­en, kann es jed­er Zeit zu ein­er Abschnürung und Ein­klem­mung (Inkarz­er­a­tion) von Darm­schlin­gen kom­men, was nicht nur schmerzhaft, son­dern auch lebens­bedrohlich ist. Denn die unmit­tel­bare Folge ist ein Dar­mver­schluß, der ohne Not­fall-Oper­a­tion zum Abster­ben von Dar­man­teilen führen würde.

Um diese schw­er­wiegende Kom­p­lika­tion zur ver­mei­den, wird grund­sät­zlich zur oper­a­tiv­en Ver­sorgung des Leis­ten­bruch­es ger­at­en. Diese Oper­a­tion stellt heutzu­tage einen Rou­ti­nee­in­griff dar, der auf­grund seines niedri­gen OP-Risikos sehr gut als ambu­lante Oper­a­tion durchge­führt wer­den kann.

Das Tra­gen von Bruch­bän­dern wird von Ärzten in aller Regel nicht mehr emp­fohlen, da sie die Leis­ten­re­gion durch Sta­bil­i­sa­tion von außen ent­las­ten und damit die Musku­latur des Leis­tenkanals weit­er schwächen, ohne den eigentlichen Leis­ten­bruch zu beheben – abge­se­hen vom man­gel­nden Tragekom­fort für den Patienten.

Unter dem Begriff weiche Leiste ver­ste­ht man eine begin­nende Vor­wöl­bung der Leis­tenkanal­hin­ter­wand, die per se noch keinen Krankheitswert darstellt, allerd­ings die Vorstufe zu einem Leis­ten­bruch sein kann. 

Nicht jed­er Patient, der Schmerzen in der Leiste ver­spürt, hat automa­tisch einen Leis­ten­bruch. Der Leis­ten­schmerz kann viele Ursachen haben, die nicht sel­ten orthopädis­che Erkrankun­gen als Ursache haben.

Oft­mals wer­den Diag­nosen wie Fußballer­leiste, Sportler­leiste oder auch weiche Leiste gestellt oder sog­ar syn­onym ver­wen­det, ohne dabei dem Leis­ten­schmerz genau auf den Grund zu gehen.

Bei der soge­nan­nten Sportler­leiste oder auch Fußballer­leiste ist das Leit­symp­tom der Schmerz in der Leis­ten­re­gion. Ursäch­lich hier­für sind häu­fig akute Sehne­nansatzreizun­gen oder Muskelfaser­risse im Bere­ich der Bauch­wand­musku­latur oder der Ober­schenkel­musku­latur (zum Beispiel die Adduk­toren­z­er­rung), wie sie durch starke Über- und Fehlbe­las­tun­gen, Schießen mit außen­rotiertem Bein oder unzure­ichende Aufwärm- und Dehnungsübun­gen vorkom­men.

Aber auch Fehlstel­lun­gen im Bere­ich des Beck­ens oder der Hüft­ge­lenke (Beck­en­schief­s­tand), degen­er­a­tive Erkrankun­gen der Hüft­ge­lenke oder Wirbel­säule (Band­scheiben­vor­fall, Arthrosen), Lym­ph­knoten­schwellun­gen, bis hin zu urol­o­gis­chen oder gynäkol­o­gis­chen Erkrankun­gen kön­nen Ursache für einen Leis­ten­schmerz sein und soll­ten sich­er aus­geschlossen werden.

Dr. med. Sandra Moritz - Fachärztin für Chirurgie

Dr. med. Sandra Moritz

Fachärztin für Chirurgie

Chirurgie München
Chirur­gis­che Praxisklinik am Friedensen­gel
Prinzre­gen­ten­straße 74
81675 München

Wie wird ein Leistenbruch diagnostiziert?

Für die Diag­nose eines Leis­ten­bruch­es ist die kör­per­liche Unter­suchung der Leis­ten­re­gion durch einen erfahre­nen Arzt in den meis­ten Fällen ausreichend.

Beim Abtas­ten der Leis­ten­re­gion wird der Patient mehrmals aufge­fordert zu hus­ten, um den Druck im Bauchraum zu erhöhen und einen eventuell beste­hen­den Bruch­sack unter der Haut nach außen zu stülpen.

Ist die Schwellung bere­its ohne Hus­ten erkennbar, wird geprüft, ob sich der Bruch­sack manuell nach innen weg­drück­en lässt.

Reicht diese kör­per­liche Unter­suchung nicht aus, wird eine Ultra­schal­lun­ter­suchung der Leis­ten­re­gion durchge­führt. Nur in sel­te­nen Fällen ist eine MRT Unter­suchung sinnvoll.

Fachärzte für All­ge­meinchirurgie
in München auf jame­da

Welche Operationsverfahren gibt es bei einer Leistenbruch-OP?

Es gibt ver­schiedene Oper­a­tionsver­fahren, die bei ein­er Herniotomie, also dem Ver­schluß eines beste­hen­den Leis­ten­bruch­es möglich sind.

Prinzip­iell unter­schei­det man zwis­chen den offe­nen, kon­ven­tionellen Ver­fahren (wie zum Beispiel Oper­a­tion nach Shouldice, Licht­en­stein oder Pel­lici­er) und den endoskopis­chen, min­i­mal-inva­siv­en Ver­fahren (TAPP, TEP).

Welch­es dieser OP-Ver­fahren für Sie als Patient zum Ein­satz kom­men sollte, muss indi­vidu­ell entsch­ieden werden.

Fol­gt man den aktuellen inter­na­tionalen Leitlin­ien der „Euro­pean Her­nia Soci­ety“, soll­ten net­zfreie Oper­a­tionsver­fahren auf­grund der deut­lich zu hohen Rate an Wieder­hol­ungs­brüchen nur noch in Aus­nah­me­fällen angewen­det wer­den (nur bei Kindern mit ange­bore­nen Brüchen oder bei Erwach­se­nen, die eine Net­z­im­plan­ta­tion expliz­it ablehnen).

Bei den klas­sis­chen, offe­nen Oper­a­tionsver­fahren (offen­er Bruch­lück­en­ver­schluß) erfol­gt die Leis­ten­bruch-Oper­a­tion über einen ca. 6 cm lan­gen Hautschnitt ober­halb des Leis­ten­ban­des, der kos­metisch nicht als störend emp­fun­den wird, da er später von der Unter­wäsche bedeckt ist. 

Das Prinzip der Oper­a­tion nach Shouldice beste­ht darin, den Bruch­sack zu ent­fer­nen bzw. in den Bauchraum zurück­zu­drän­gen und anschließend die Bruch­lücke mit kör­pereigen­em Gewebe zu ver­schließen. Dabei wird das Gewebe übere­inan­der gesteppt bzw. gedop­pelt und dadurch zusät­zlich ver­stärkt.

Der Vorteil dieses Ver­fahrens beste­ht darin, daß kein Fremd­ma­te­r­i­al ver­wen­det wird und die OP nach Shouldice prinzip­iell auch in örtlich­er Betäubung durchge­führt wer­den kann. Der wesentliche Nachteil dieser OP-Tech­nik liegt in den zu hohen Rezidi­vrat­en — was im daran liegt, dass ohne­hin schon qual­i­ta­tiv „schlecht­es und aus­gedün­ntes“ kör­pereigenes Gewebe für den Ver­schluss der Bruch­lücke ver­wen­det wird. Die 5‑Jahres-Rezidi­vrate, also der prozen­tuale Anteil der Patien­ten, die inner­halb von 5 Jahren nach der Oper­a­tion einen Wieder­hol­ungs­bruch entwick­eln wer­den, liegt bei der Oper­a­tion nach Shouldice je nach Studie zwis­chen 5 % und 15 %.

Deshalb wird dieses Ver­fahren in aller Regel nur noch für Kinder und junge Erwach­sene, die über sta­biles, kör­pereigenes Gewebe ver­fü­gen, empfohlen.
 

OP-Ver­fahren mit Net­zein­lage stellen heutzu­tage den „Gold­e­nen Stan­dard“ dar und entsprechen auch den aktuell­sten wis­senschaftlichen Empfehlun­gen der „Euro­pean Her­nia Soci­ety“.

Dabei sollte auf die Ver­wen­dung von sehr star­ren und volu­minösen Net­zen verzichtet wer­den. Diese sog. „schw­ergewichti­gen Net­ze“ haben in der Ver­gan­gen­heit bei schlanken Patien­ten auf­grund eines starken Fremd­kör­perge­fühls lei­der häu­fig zu Beschw­er­den geführt.

Heutzu­tage existieren qual­i­ta­tiv äußerst hochw­er­tige Net­ze, die sich nach der Implan­ta­tion im Kör­p­er zu 60% auflösen.

Das hat den Vorteil, dass das Netz vor allem beim sitzen­den Patien­ten nicht mehr spür­bar ist. Trotz­dem reicht die Ver­stärkung der Bauch­wand aus, um die ehe­ma­lige Bruch­lücke sich­er und dauer­haft zu ver­schließen, so dass das Risiko eines erneut auftre­tenden Bruch­es auf ein Min­i­mum reduziert wird.

Bei der Oper­a­tion nach Licht­en­stein han­delt es sich um ein mod­ernes Ver­fahren mit Net­z­im­plan­ta­tion und damit um das weltweit am häu­fig­sten durchge­führte Oper­a­tionsver­fahren bei einem Leis­ten­bruch mit ein­er her­vor­ra­gen­den Rezidi­vrate von unter 1 %.

Die Oper­a­tion nach Licht­en­stein ähnelt der Oper­a­tion nach Shouldice, da es sich auch um ein offenes OP-Ver­fahren han­delt, bei dem der Leis­ten­bruch über einen ca. 6 cm lan­gen Hautschnitt zurückge­drängt, und die Bruch­lücke anatomisch exakt ver­schlossen wird. Allerd­ings wird hier­bei zusät­zlich ein Kun­st­stoffnetz über die Bruch­lücke gelegt, um das geschwächte kör­pereigene Gewebe des Leis­tenkanals zu ver­stärken. Dadurch liegt die 5‑Jahres-Rezidi­vrate je nach Studie zwis­chen 0,1 % und 1 %.

Auch für dieses Oper­a­tionsver­fahren ist nicht zwin­gend eine Voll­narkose nötig, und die Oper­a­tion kann bei Bedarf in örtlich­er Betäubung durchge­führt wer­den. Dabei sind die von uns ver­wen­de­ten mod­er­nen Net­ze sehr leicht und damit sehr gut verträglich. Nach der Oper­a­tion muss auf das Heben schw­er­er Gegen­stände bzw. Bauch­muskel­train­ing für die Dauer von 8 Wochen verzichtet werden.

Die Oper­a­tion nach Pel­lici­er ist der Meth­ode nach Licht­en­stein sehr ähn­lich, bietet allerd­ings den großen Vorteil, daß das Netz noch eine Schicht tiefer zu liegen kommt, näm­lich direkt auf dem Bauch­fell.

Damit resul­tiert für den Patien­ten nach der Oper­a­tion eine sofor­tige, volle Belast­barkeit der Leis­ten­re­gion. Dabei ist dieses OP-Ver­fahren deut­lich schmerzärmer, da es mit wesentlich weniger Näht­en auskommt.

Min­i­ma­l­in­va­siv bedeutet, dass mehrere ca. 1 cm lange Hautschnitte im Bere­ich des Nabels und Mit­tel­bauch­es notwendig sind, um eine Mini-Kam­era und diverse Instru­mente in Schlüs­sel­lochtech­nik, also endoskopisch einzuführen.

Dabei kön­nen die Instru­mente entwed­er durch den Bauchraum einge­führt wer­den, dann sprechen Experten von ein­er TAPP (trans­ab­dominelle präperi­toneale  Patch­plas­tik). Bei der TEP Tech­nik (total extraperi­toneale Hernio­plas­tik) wird der Bauchraum nicht eröffnet, und die Instru­mente wer­den zwis­chen der Bauch­wand­musku­latur und dem Bauch­fell platziert.

In bei­den Fällen müssen Bauchraum bzw. die Bauchdeck­en mit Kohlen­diox­id aufge­blasen wer­den, um aus­re­ichend Sicht auf den Leis­ten­bruch zu ermöglichen. Nach­fol­gend wird bei bei­den Ver­fahren ein Kun­st­stoffnetz ein­gelegt.

Auf­grund ein­er deut­lich höheren Kom­p­lika­tion­srate (Gefahr von Nach­blu­tun­gen in den Bauchraum oder Ver­let­zun­gen des Darmes) wird die TAPP in der Regel nur im Rah­men eines sta­tionären Aufen­thaltes durchge­führt. Von Vorteil sind endoskopis­che Tech­niken bei bei­d­seit­ig vorhan­de­nen Leis­ten­brüchen. In diesem Fall ist nur eine Oper­a­tion erforderlich. 
 

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